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Geschichte des Heimatrechts

 

Die Begriffe „Bürgertum“ und „bürgerlich“ gehören etymologisch zum Begriff „Burg“. „Burg“ konnte früher auch „Stadt“ bedeuten. Die beiden Begriffe bezeichnen demnach die Bewohner einer mittelalterlichen Stadt bzw. einer Gemeinschaft, in der sich gewisse Rechte und Pflichten herauskristallisierten, insbesondere in Bezug auf die Verteidigung und gegenseitige Hilfe bei Krieg. Im Jahr 1528 erliess der Kanton Bern das Reformationsedikt, das grossen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Organisation der Gemeinschaften hatte. Die Pflicht der Kirche im Rahmen der christlichen Barmherzigkeit, den Armen und Bedürftigen zu helfen, wurde an die Gemeindebehörden übertragen.

 

Ab 1571 verpflichtete eine Serie von Aufträgen der Regierung die Gemeinden, sich um die Armen zu sorgen. Es scheint, dass ab dem 16. Jahrhundert zahlreiche Einwanderer aus Schwaben, der Lombardei und dem Piemont in die Schweiz kamen, da aufgrund vieler Abwanderungen von Söldnern viel Arbeit vorhanden war. Daraufhin trafen viele Gemeinden, die sich vor der Einwanderungsflut schützen wollten, Bestimmungen zur Einwanderung und Niederlassung in ihrer Gemeinde.

 

 

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Konzept und Realisation: ID3A • Letzte Aktualisierung: September 2015